Startseite › Tag der Menschenrechte 2011
Auch im Jahr 2011 war die Detmolder Amnesty-Gruppe wieder mit einem Stand zum Tag der Menschenrechte in der Detmolder Innenstadt vertreten.
Unseren Stand hatten wir diesmal vor dem Eingang der Galerie Gausepohl in der Lange Straße aufgebaut. Das neue Zelt war nicht nur ein Blickfang in der Fußgängerzone, sondern bot auch den Aktiven einen - bei dem Wetter dringend benötigten - Windschutz. Als uns dann auch noch von der Galerie ein Teppich zur Verfügung gestellt wurde, mussten wir das nasskalte Wetter nicht mehr fürchten. Vielen Dank!
Am 10. Dezember erinnert Amnesty International an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948. Diese aus 30 Artikeln bestehende Erklärung wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris genehmigt und verkündet. Die genannten Rechte sollen jedem Menschen zustehen, „ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“
Zum Tag der Menschenrechte informiert Amnesty International über die missliche Menschenrechtssituation in vielen Ländern der Welt und wirbt um Unterstützung für die Menschenrechtsarbeit.
Unter dem Motto "Dein Brief kann Leben retten" veranstaltete Amnesty International in diesem Jahr wieder einen Briefmarathon, an dem sich auch die Detmolder Gruppe beteiligte. Wir hatten uns für den Fall von Fatima Hussein Badi entschieden, die im Jemen zum Tode verurteilt wurden. Dank der Unterstützung durch viele Detmolder und Besucher der Innenstadt gelang es uns, über 80 unterschriebene Briefe an das Justizministerium im Jemen und die Botschaft des Jemen in Berlin zu senden. In diesen wurde die Umwandlung des Todesurteils in eine Haftstrafe und eine Wiederaufnahme des Verfahrens gefordert. Frau Badi war aufgrund von Aussagen verurteilt worden, die unter Folter von ihrem Bruder erzwungen worden waren.